Vita

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Hermann August Weizenegger (* 1963 in Kempten) ist ein deutscher Industriedesigner. Seit 2004 ist er Professor für Industriedesign an der Fachhochschule Potsdam. Seit 1993 arbeitet er selbsständig, seit 2009 betreibt er ein eigenes Atelier.

 

Eine von Weizeneggers ersten öffentlichen Installationen war 2010 das Projekt „Felsenland“ für den Berliner Technoclub Berghain. Aufsehen erregte er mit dem Projekt „Hotel Dresden”, bei dem er 2010 in den Räumen der howbroksshows an der Rekonstruktion eines fiktiven Jugendstilinventars arbeitete. Neben dem Thema der Narration beschäftigt sich seine Arbeit mit der Frage der nachhaltigen und subversiven Serienproduktion. 2015 inszenierte er die Ausstellung „Die falsche Blume“ für das Dresdner Kunstgewerbemuseum. 

 

Mit „Atmoism – Gestaltete Atmosphären“ widmete von September 2020 bis Juli 2021das Kunstgewerbemuseum Berlin dem Designer eine Einzelausstellung. Dazu Entwarf HAW einen Rundgang, der sowohl das Werk des Künstlers als auch seine gestalterische Vision zukünftiger Produkt(ions)- szenarien – irgendwo zwischen Mensch, Handwerk und mittelständischer Industrie – vorstellt.

 

Er war außerdem Jurymitglied beim Design Recycling Preis, Handwerk + Form im Werkraum Bregenzerwald (2018) und Kurator u. a. beim Smart Future Mind Award, der Stadtarbeit der Vienna Designweek, beim DMY-Award 2014 oder dem I-love-Design- Award 2016.

Weizenegger war eines der Gründungsmitglieder des Designmai (2003–2007) und ist aktuell Mitinitiator der German Design Graduates (2019-2021).

 

2017 wurde HAW vom Rat für Formgebung zu dem „Best of German Interior Design“ nominiert, als einer der 50 renommiertesten deutschen Designer, erschienen im Distanz Verlag.

 

Weizenegger arbeitet für Marken, wie pulpo, mawa Design, Rug Star, Porcelaingres, Theresienthal, ComTür, OUT - Objekte unserer Tag und KPM Berlin.